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Mitgefühl

Wir Menschen sind geprägt und belastet von Leid, Schmerz und Missbrauch.

Wir haben verschiedene Abwehrmechanismen entwickelt, um diese belastenden Emotionen, Leid und Erlebnisse nicht erneut zu erfahren. Wir schützen uns davor mit unterschiedlichen Reaktionen, je nachdem, wie wir das gelernt haben und geprägt wurden von unseren Genen, Familien, Kulturen, Staaten.

Dass diese Probleme nicht mit weiteren belastenden Möglichkeiten wie Hass und Abwehr gelöst werden können, haben wir sicher bereits alle erfahren. Im Gegenteil: Hass und Gewalt verbreitet sich immer mehr aus auf dieser Welt. Eine Vergeltung ist keine Lösung. Also suchen wir neue Wege, das Leid aufzulösen.

Eine Möglichkeit ist, das Mitgefühl für alle Lebewesen zu praktizieren.

Es gibt per se nicht gute und schlechte Menschen. Wir sind alle aus demselben «Stoff» gemacht. Wir alle Streben nach Glück.

Folgende Schritte könnten hier unterstützen:

- Bewusst machen, was habe ich getan – Wahrnehmung eigene Person/ subjektive Wahrnehmung, Wahrnehmung von Innen

- Was hat es in mir ausgelöst – Ursache / Wirkung, kausalen Zusammenhang?

- Wie würde ich mich fühlen, wenn ich im Gegenüber stecken würde? – Wahrnehmung durch 3. Person

- Besprechung der Situation mit Freund, Fachmann, vertrauter Person, dem Gegenüber – Wahrnehmung von aussen

- Vergeben: der betroffenen Person und mir Selber

- Was hat die Situation mit mir zu tun?

- Was soll ich aus der Situation lernen? Weiterentwicklung?

- Dem zukünftigen Fokus auf Mitgefühl aller Lebewesen lenken, täglich Üben

Wenn ich das schaffe, besteht die Möglichkeit, die Situation aufzulösen. Dadurch kann mein Geist frei werden, unbelastet, und das Leid verschwindet, weil die Emotionen nicht mehr existieren. Ich lasse diese los und bin emotional nicht mehr mit ihnen verstrickt.

Im Tibet gibt es eine alte Tradition. Wenn es zwischen zwei Personen zu Streit kommt, wendet sich die Person an einen Lama. Dieser ruft dann beide zu sich, spricht mit Ihnen und nimmt Ihnen das Gelöbnis ab, keine weitere Vergeltung zu üben. Um dieses Gelöbnis zu besiegeln, legt er eine goldene Buddhastatue auf die Köpfe der Streitführer Dann müssen Sie einen Eid schwören, dem anderen kein Leid mehr zuzufügen. Diese trinken dann gemeinsam Tee, wie wenn nicht geschehen wäre. Unglaublich, wie sich eine Person verändern kann, wenn sie den Hass aus seinen Gedanken verbannen kann.

Vielleicht geht es nicht gar so schnell wie im Tibet. Nichtsdestotrotz ist alles im Fluss und verändert sich täglich, auch unsere Gedanken. Also lenken wir diese in die richtige Richtung, mit Mitgefühl. Gutes Gelingen und sorglose Zeiten wünscht dir deine Sternschnuppe von Astrofokus

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